Vegan Frühstücken mit Kamps

Was mich bis heute noch nervt sind Leute die mich fragen: ‘Kannst du eigentlich Brot essen? Ist da nicht Ei drin oder Milch, Butter?’ Manchmal frage ich mich echt (ohne jetzt jemanden damit beleidigen zu wollen) ob es an fehlender Allgemeinbildung oder wirklich an Primitivität liegt. Als ich 2008 meine Ernährung umstellte, war es noch nicht ungewöhnlich wenn es im Supermarkt keine Pflanzenmilch gab. Oder Tofu. Doch Zeiten ändern sich, sehr schnell.

Inzwischen ist das schon fast 10 Jahre her, und wir leben in einer ganz anderen Welt. Überall – wirklich überall – gibt es vegan Alternativen.

Und ja, Brot sollte in der Regel immer vegan sein. Das beweist auch gerne Kamps wieder.

Anbei zeige ich euch ein Screenshot von der offiziellen Kamps Webseite. Erkennen kann man gut, dass fast alle Brotsorten, Brötchen, Laugengebäcke vegan sind.

Stand: August 2017

Tipp: Pasta mit Sahne-Sauce *ohne Soja

Eine Pasta vegan hinkriegen ist garnicht mal so schwer. Im Grunde ist Pasta mit Tomatensauce (Arrabiatta oder Pomodoro) vom Grundrezept tatsächlich auch vegan. Doch wie sieht es mit ‘Sahnesaucen’ aus?

Es gibt inzwischen viele Alternativen auf dem Markt, wie Soja- oder Hafersahne, oder auch Sojacuisine. Ich persönlich bin kein Fan von solchen Produkten, egal ob sie Bio sind oder nicht. Für eine vollwertige und kohlenhydratreiche Ernährung weisen diese Produkte viel zu viele ungesunde Fette und Öle auf.

Was also könnte man sonst als Sahneersatz verwenden? – Kokosnussmilch oder Kokosnusscreme. Klar, der Fettgehalt einer Dose/Packung Kokosmilch ist sicherlich nicht fettarm, aber eine andere ‘vollwertigere’ und ‘nicht-verarbeitete’ Alternative lässt sich nicht finden. Es gibt auch fettreduzierte Varianten, von denen ich aber immer die Finger fern halten würde. Fettreduziert ist leider auch gleich verarbeitet, und hat auch nichts mit Vollwertigkeit am Hut.

Die kohlenhydratreiche Ernährung heisst nicht, dass man komplett auf Fett verzichtet. Es geht darum weniger davon zuzunehmen, und wenn dann auch nur durch ganze Lebensmittel (wie Nüsse, Avocado etc.) – nicht in Form von raffinierten Fetten wie Öle (egal wie teuer oder ‘hochwertig’ sie auch scheinen).

Doch schmeckt Kokosmilch denn nicht zu sehr nach Kokos?

Der Trick ist: sobald ihr die Kokosmilch/creme aufkochen lässt – das solltet ihr auch, denn nicht gekocht, oder halb gekocht, schmeckt’s eher sauer – neutralisiert sich der Geschmack, und die Kokos-Note fällt weg.

Ein hervorragender Trick für Pastasaucen. Auch eine Kokossuppe (mit Süßkartoffel oder Kürbis zum Beispiel) schmeckt nicht nach Kokos, sondern eher cremig und nach den anderen Zutaten die mit in der Suppe sind.

Probiert’s doch aus, gerade jetzt ist die perfekte Zeit für warme Gerichte!