Du hast also an mich gedacht, und deswegen Avocado mitgebracht? Vielleicht war dieser Gedanke nur sehr klein, aber für mich war es das Größte Geschenk.

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Das einzige was ich von mir wiedergeben kann, wäre folgendes: Ich weiß, dass ich nichts weiß – Sokrates.

Es könnte als Untertitel meines Daseins gelten, wahrscheinlich das einzige was man in fast 23 Jahren erlernen kann. Mal schauen was ich in den kommenden 23 Jahren noch so lernen werde. Falls diese 23 Jahre natürlich garantiert sind.

Weißt du noch, wie schwer es für mich war, dir näher zu kommen? Ich wollte unbedingt mit dir befreundet sein, denn so herzliche und liebe Menschen wie dich findet man nicht so  oft. Ich hatte aber nicht so viele weibliche Freundinnen, zugegeben weiß ich auch öfters nicht wie ich mich verhalten soll. So unter Mädchen. Deswegen war es schwierig, aus Angst dir vielleicht auf die Nerven zu gehen.

Wäre es merkwürdig, detailliert über seine Periode zu reden? Das eigene Erbrochene zu fotografieren, versenden und es mit einem Rotkohlgericht vergleichen? Das eigene benutze Tampon mit Mühe und Not noch gerade halten, weil es ja blutertränkt und glitschig ist, um es dann auch zu fotografieren, um es einen Kumpel zu zeigen? Wo sind die Grenzen in diesem Jahrhundert? Welche Art von Beziehung kann man als nicht Vergänglich bezeichnen?

In einer Wohngemeinschaft kann es natürlich vorkommen, dass jemand sich trennen und ausziehen wird. Ist es denn bei verheirateten Pärchen garantiert, dass sie ewig zusammenbleiben werden?

Du fühlst dich alleine? Schätzchen, wir kommen alleine zur Welt, und sterben allein. Oder kriegst du es hin, jemanden dazu zubringen, eben mal schnell für dich pinkeln zu gehen? :-) Oder urinieren natürlich. Hört sich doch viel schicker an!

Madenwürmer

‘Ich sehe sie überall, diese kleinen Würmer, ganz viele von ihnen, und sie sehen sogar fast gleich aus. Sie widern mich alle an, zutiefst. Aber trotzdem sind sie zusammen. Und weil sie so sind, wie sie sind, und ich so bin, wie ich bin, werde ich es nie verstehen. Egal wie ekelerregend sie sind, und ständig von überall hervorkommen, sie werden es mir immer und immer wieder vermiesen.’

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“…ihre Lebensphilosophie war, dass Sie jeden Augenblick sterben konnte, sie sagte, die Tragödie war nur, dass es nicht geschah”.

.. und das war Marla Singer. 

Es ist Sonntag, ich sitze gemütlich auf meinem Bett, trinke meinen Filterkaffee, und spiele World of Warcraft (wobei, .. eine Stunde am Tag völlig ausreichend ist). Seit gestern bin ich  wieder zurück in Düsseldorf.

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Die Sache ist.. ich will etwas, ganz dringend. Und der Punkt ist, wenn ich etwas will, dann kriege ich es auch. Koste es was es wolle, und es ist auch egal wie lange es dauert. Zeit ist für mich kein Gegenspieler, sondern eher ein Begleiter. Vielleicht bin ich auch einfach zu dickköpfig, das kann auch sein. Aber ich höre nicht auf damit. Das gibt es nicht in meinem Wortschatz. Denn was hätte ich zu verlieren? Wenn es das in meinem Leben ist, was ich unbedingt will?

Ich gehöre zu den Menschen die ein bestimmtes Ziel verfolgen, doch dieses Ziel ist nicht das Eigentliche. Der Weg dorthin ist viel wichtiger. Wichtig ist auch: das Ziel muss über eine Grundlegende Logik verfügen, und einen gewissen Wert. Die Frage aber auch ist: Wie kann man das messen? Gibt es eine Maßeinheit dafür?

Ich riskier jetzt nicht mein Leben für eine fette Box Pralinen, die ich eh auskacken und runterspülen werde. Das hat für mich nicht so viel Wert, sagen wir’s mal so.

Einen herrlichen Sonntag wünsche ich euch!